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Polarreisen - Lastminute-Liste

Tourcode 967652-01

Datum: 07. bis 23. Juli 2019

Reiseleitung:
Steffen Graupner

Die russische Arktis stellt für viele immer noch ein Gebiet voller Geheimnisse dar. Eine einzigartige Flora und Fauna hat hier die Zeit überstanden. Die Region ist von Gletschern gestaltet und ist die Heimat der Tschuktschen und Inuit, die schon seit Jahrhunderten diese Region bevölkern.

Tschukotka ist auch die Schnittstelle zwischen der Tierwelt Kamtschatkas und der Arktis. Im Gegensatz zu Grönland oder Spitzbergen existiert hier weder eine permanente Eiskappe noch Gletscher. Jedoch machen es die Lage und das Packeis selbst im frühen Sommer schwierig, die Küstengebiete mit ihren abgelegenen Ortschaften zu erkunden und die Gastfreundschaft der Einwohner zu geniessen. Die Landschaft wird im Sommer durch die üppige Vegetation von vielen Farben bestimmt. Unzählige Vogelarten finden hier ab dem Frühling perfekte Brutbedingungen. Und auch Meeressäuger wandern in die Küstenregionen, wo sie in den seichten, frostfreien Gewässern leichter Nahrung finden. Mit den ersten Löchern im Eis der Tschuktschensee erscheinen Bart-, Eismeer-, und Ringelrobben und später kommen die Walrosse zur Aufzucht ihrer Jungen. Auf Wrangel Island, wo noch vor ca. 4‘000 Jahren Mammuts lebten, findet sich auch der grösste Bestand von Eisbären in der Arktis. 2004 wurde ihre Landschaft von der UNESCO zum nördlichsten Weltnaturerbe erklärt und in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit aufgenommen. Bereits seit 1976 existierte das «Naturreservat Wrangel Insel».

Aus PolarNEWS 8 - Wrangel Island [415 KB]



1. Tag: Zürich - Moskau - Anadyr
Linienflug von Zürich über Moskau nach Anadyr.

2. Tag: Anadyr - Einschiffung
Gegen Mittag Ankunft im Russischen Fernen Osten und Transfer zur Pier.
Einschiffung auf die «SPIRIT OF ENDERBY» und Beginn unserer Expeditionskreuzfahrt.

3. Tag: Egvekinot
Wir besuchen Egvekinot, eine kleine Stadt, die von Gulag-Insassen erbaut wurde. Ursprünglich diente die Ortschaft als Versorgungspunkt der 200 Kilometer weiter im Inland gelegenen Lul’tin Mine. Auch die Strasse zwischen der Mine und der Stadt wurde von Gefangenen gebaut. In der Stadt können wir das ausgezeichnete Museum besuchen.

Ausserdem ist ein Ausflug in Umgebung in Richtung Mine geplant, um die einzigartige Tundralandschaft geniessen zu können.

4. Tag: Konergino
Über Nacht sind wir durch die Krestabucht gefahren und erreichen heute Konergino, eine kleine Rentierhirten-Siedlung. Die Rentierhaltung ist immer noch ein wichtiger Faktor im Leben der Tschuktschen, sowohl kulturell wie auch ökonomisch. Seit der Sowjetzeit sind die Hirten in Brigaden eingeteilt, die teilweise riesige Herden in der Tundra halten

und im Sommer von Weidegrund zu Weidegrund ziehen. Wir erhalten einen intimen Einblick in diesen Jahrhunderte alten Brauchtum.

5. Tag: Presbrazhenya Bucht
Am südlichen Ende Tschukotkas liegt die Presbrazhenya- Bucht, wo wir mit den Zodiacs entlang mächtiger Vogelfelsen fahren und Papageitaucher, Lummen, Möwen und andere Vögel in grossen Zahlen bestaunen und fotografieren können. Auch Füchse und mit etwas Glück Bären (Braunbären vor allem) können beobachtet werden. Bei gut-

ten Bedingungen landen wir bei einem Jägerlager in der Nähe des Dorfes Nunligren und erhalten Einblick in die Jagdmethoden der lokalen Bevölkerung.

6. Tag: Yttigran Island, Whale Bone Alley
Die bedeutende und faszinierende archäologische Stätte „Whale Bone Alley“ auf Yttigran Island geht bis ins 14. Jahrhundert zurück. Ihre Funktion wird auch heute noch heiss diskutiert. Zahlreiche Walknochen stehen und liegen in der Nähe des Strandes und bilden eine Art Allee. In den Gewässern rund um die Insel sind häufig Grauwale zu seh-

en. Am Nachmittag besuchen wir die Gil’mimyl Quellen, aus denen bis zu 70°C heisses Wasser sprudelt. Der frühere Besitzer der Quellen hat sich daraus einen eigenen Wellness-Bereich gebaut. Heute lebt ein Ranger zeitweise dort.


7. Tag: Kap Dezhnev
Die nordöstlichste Ecke Tschukotkas ist auch gleichzeitig der östlichste Punkt Russlands und Eurasiens und Teil der Beringstrasse zwischen Russland und den USA. Bei guten Wellenbedingungen landen wir am Strand an und spazieren den steilen Hang hoch zu den Überresten der alten Inuit Siedlung Naukan, wo bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhun-

derts Inuits in ihren traditionellen Gebäuden lebten und wo man auch heute noch einen Einblick in das Alltagsleben der Inuit erhält. Das Kap selbst ist nach dem russischen Kossacken Semyon Dezhnev benannt, der 80 Jahre vor Bering diese Wasserstrasse durchquert hatte.



8. Tag: Seetag in Richtung Norden
Unser Weg führt uns nach Norden und Nordwesten in Richtung des Eises und Wrangel Island. Eine willkommene Entspannung nach den spannenden Tagen in Tschukotka.


9. – 11. Tag: Im Eis und / oder Wrangel Island
Die Tage werden im Expeditionscharakter der Reise geführt und das Programm ist von Wetter- und vor allem von den Eisbedingungen abhängig. Wir fahren mit der Spirit of Enderby an der Eiskante entlang und auch ins Eis, wenn sich die Möglichkeit bietet, auf der Suche nach dem König der Arktis, dem Eisbären. Aber auch Walrosse und andere

Robbenarten und Wale sind häufig an der Kante zu finden. Je nach Bedingungen versuchen wir so nahe wie möglich an Wrangel Island heranzufahren. Die Insel ist viele Monate des Jahres von Eis umgeben. Doch aufgrund des Klimawandels wird Wrangel immer früher eisfrei. Wer weiss, vielleicht dieses Mal noch früher… auf jeden Fall eine spannende Zeit in der Tschuktschensee.


Wichtig: Alle Landungen und Ausflüge auf Wrangel Island sind abhängig von örtlichen Genehmigungen und den zum Teil extremen Eisbedingungen.

Wrangel Island

Die Insel wurde 2004 mit ihrer atemberaubenden Landschaft von der UNESCO zum nördlichsten Weltnaturerbe erklärt und in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit aufgenommen. Bereits seit 1976 existiert das «Naturreservat Wrangelinsel», ein Schutzgebiet insbessond-

ere für Eisbären, die hier überwintern und ihre Jungen aufziehen. Aber auch Walrosse, Moschusochsen, Rentiere und Schneegänse findet man in grosser Zahl. Zudem ist die Wrangel Insel nach wissenschaftlichem Konsens wohl der Ort, an dem ca. 1.500 v. Chr. die letzten Mammuts gelebt haben.

Obwohl ihre Gebirgswelt bis zu 1.096 m über den Meeresspiegel aufragt und die Wrangelinsel im Winter völlig von Treibeisschollen eingeschlossen wird, ist das Land nicht vergletschert. Die sich nördlich anschliessende polare Packeisgrenze ist im Sommer in dieser Gegend in der Regel nur etwa 100 bis 200 km entfernt. Daher kommt es vor, dass die Wrangel Insel selbst im Sommer nur schwer erreichbar

ist, wenn sie von dicken Treibeisschollen umschlossen wird. Die Expeditionsleitung, der Kapitän und die an Bord befindlichen Parkranger werden auf jeden Fall alles Mögliche unternehmen, um uns eine unvergessene Zeit zu ermöglichen.


12. Tag: Seetag in Richtung Süden
Unser Weg führt uns zurück nach Tschukotka in Richtung Kolyuchin Island. Mit Vorträgen und eund Entspannung verarbeiten wir die Erlebnisse und Bilder von Wrangel Island.

13. Tag: Kolyuchin Island / Kolyuchin Inlet
Am Morgen ankern wir nahe der kleinen Insel Kolyuchin. Die Insel ist zwar klein, aber hier nisten in den steilen Felsen Dickschnabel- und Trottellummen in grosser Zahl. Ausserdem sind hier beide Papageitaucherarten der Region zu finden. Zum anderen ist die Insel auch ein wichtiger Walrossliegeplatz, wo sich zu mehreren hundert Walrosse

an einem kleinen Strand tummeln. Hin und wieder sind auch Eisbären auf der Insel versteckt, nicht unüblicherweise auch in der verlassenen russischen Polarstation auf dem Plateau. Am Nachmittag werden wir in der gegenüber der Insel liegenden Bucht Kolyuchin Inlet anlanden. Hier nisten unzählige Vogelarten in der Nähe von kleinen Tümpeln, die wir auf kleinen und grösseren Wanderungen beobachten und fotografieren können.


14. Tag: Lavrentiya und die Beringia Regatta & Festival
Unsere Reise führt uns zum Eröffnungstag der jährlich statfindenden Beringia Regatta & Festival, einem kulturellen und sportlichen Höhepunkt im Kalender der lokalen Bevölkerung. Walboot- und Baidara (ein traditionelles, mit Walrosshaut bespanntes Boot)-Regatta, Tanz- und Sportanlässe sind Teil der Aktivitäten, die Leute aus allen Ecken Tschukotkas anziehen. Wir haben die

einzigartige und einmalige Möglichkeit, dieses Festival zu besuchen und die Darbietungen zu geniessen, lokales Essen zu probieren und einen sehr intimen Einblick in die Seele Tschuktokas zu erhalten.


15. Tag: Entlang der Küste Tschukotkas
Noch einmal geniessen wir den Expeditionscharakter dieser Fahrt während wir die Küste der Region Tschuktoka entlang fahren, zurück in Richtung Anadyr. Langsam verabschieden wir uns von dieser einmaligen und beinahe unentdeckten Region.

16. - 17. Tag: Anadyr und Rückreise
Ausschiffung in Anadyr, Transfer zum Flughafen. Flug nach Moskau. Übernachtung im Hotel. Am nächsten Tag Rückflug nach Zürich.

Alle hier dargestellten Reiseverläufe dienen der groben Orientierung. Das Programm kann sich durch lokal vorherrschende Eis- und Wetterbedingungen, Verfügbarkeit von Anlandungsorten, sowie Tierbeobachtungsmöglichkeiten vor Ort laufend ändern. Der endgültige Reiseverlauf wird vom Expeditionsleiter an Bord bestimmt. Flexibilität ist Grundvoraussetzung bei Expeditionsreisen.



Angaben und Deckplan zur "Spirit of Enderby" finden Sie hier....

Wrangel Island,

Tschukotka Halbinsel, weiter... [631 KB]

Nützliche Tips für Ihre Reise finden Sie
hier...






Verlangen Sie die detaillierte Dokumentation zu dieser Expedition hier...

Diese PolarNEWS-Leserreise wird mit unserem Partner Ikarus Tours durchgeführt.


Preise für PolarNEWS - Leserexpedition

Alle Preise in CHF pro Person CHF
A - Zweibettkabine mit Bullauge, ohne D/WC, Hauptdeck 17'750
B - Superiorkabine mit Fenster + D/WC, Mitteldeck 17'990
C - Superior-Plus Kabine mit Fenster + D/WC, Mittel- und Oberdeck 18'710
D - Minisuite, Oberdeck 19'190
E - Heritage Suite, Oberdeck 20'740
   
A - Einzelkabinen Zuschlag (Bullauge, ohne D/WC, Hauptdeck) 11'880
B - Einzelkabinen Zuschlag (Superiorkabine mit Fenster + D/WC) 12'470
C - Einzelkabinen Zuschlag (Superior-Plus Kabine, Fenster + D/WC) 13'790
   
Einzelzimmer Zuschlag Landprogramm 300
Visum für Russland ca. 160
   



Im Preis inbegriffen
● Linienfüge ab/bis Zürich nach Moskau inkl. Steuern und Gebühren
● Flüge ab/bis Moskau nach/von Anadyr
● 1 Übernachtung im ***Hotel in Moskau nach der Seereise
● Schiffsreise in der gebuchten Kabinenkategorie inkl. Vollpension an Bord
● Bordsprache: englisch
● alle Landgänge und Zodiacfahrten während der Seereise
● erfahrenes Expeditionsteam an Bord
● informative Lektorenvorträge zu Flora, Fauna und Gebiet
● ein Reisehandbuch nach Wahl
● PolarNEWS-Reiseleitung ab 6 Personen
● PolarNEWS-Reiserucksack


Im Preis nicht inbegriffen
● Visum für Russland
● alkoholische Getränke an Bord,
● weitere Mahlzeiten in Moskau und Anadyr
● Trinkgelder an Bord,
● Versicherung
● evtl. Treibstoffzuschläge


Zahlungsbedingungen
Anzahlung bei Buchung 20% pro Person
Restzahlung 45 Tage vor Abreise


Annullationskonditionen
180 Tage vor Reisebeginn 20%
179-91 Tage: 25% des Reisepreises
ab 90 Tage: 100% des Reisepreises
zuzüglich Kosten für ausgestellte Visa.



Steffen Graupner, Dipl.-Geophysiker & Vulkanologe

Steffen Graupner wurde 1972 in Jena geboren. Nach dem Abitur und einer Ausbildung zum Feinmechaniker studierte er in Jena und Leeds Physik, Geophysik, Meteorologie, Astrophysik und Geologie. Studienbegleitend entdeckte er das Hochgebirgsbergsteigen für sich. Als Vulkanologe forscht er heute über die aktiven Vulkane Südamerikas.

Seine Entdeckerlust führte Steffen Graupner seit 1994 beruflich sowie privat zu zahlreichen Reisen nach Kamtschatka, Tschukotka, Zentralasien, Afghanistan, Südamerika, Indonesien, Ostafrika und immer wieder in die russische Arktis. Neben den Bergbesteigungen (u.a. Muztagh Ata (7546m), Pik Lenin (7134m), Aconcagua (6959m), Ojos del Salado (6893m), Kljutschewskaja Sopka (4750m),…) bildet die fotojournalistische Auseinandersetzung mit Natur und Mensch bei diesen Expeditionen einen wichtigen Schwerpunkt. In zahlreichen daraus entstandenen Veröffentlichungen für renommierte deutsche Magazine wie TERRA oder TOURS und seinen Dia-Multivisionsshows gelingt dem Vulkanologen eine sensible Synthese der Darstellung von allgemeinen Reiseerlebnissen und geowissenschaftlichen sowie alpinistischen Höhepunkten.

Neben der universitären Arbeit berät Steffen Graupner als berufenes Mitglied des VHDL (Volcanic Hazard Documentation and Logistic Research) Reiseveranstalter zu Möglichkeiten und Gefahren des Tourismus an Vulkanen und führt selbst als Expeditionsleiter Touristen zu den schönsten Vulkanen der Erde, in die Hochgebirge Zentralasiens und zu den arktischen Küsten Russlands.

Im Frühjahr 2008 konnte er mit PolarNEWS an der ersten westeuropäischen Expedition zu den Rentierhirten im bis dahin für Ausländer gesperrten Landesinneren Tschukotkas teilnehmen. Daraus erwuchs im Winter des Folgejahres eine vielbeachtete Skitour auf dem Eis der tschuktschischen Beringstrasse und im Frühling 2010 eine Hundeschlittentour entlang der Küsten des Beringmeeres. Seitdem ist Steffen Graupner jährlich auf Besuch in Tschukotka bei den Rentiernomaden der Tundra und den Meeressäugerjägern der Küste. Im Sommer 2014 begleitete er als Lektor die erste Nordostpassage eines westlichen Schiffes und im 2015 auch die zweite touristische Nordostpassage.

Ich möchte mehr über diese aussergewöhnliche Reise erfahren, weiter...

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Ackersteinstr. 20
CH-8049 Zürich

Tel +41 44 342 36 60
Fax +41 44 342 36 61

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