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Nord-Spitzbergen - Eisbär und Packeis

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Polarreisen - Lastminute-Liste

Tourcode 967551-01

Reisedaten: 23. Juni bis 06. Juli 2019

Der Nordpol war ein Traum vieler berühmter Forscher und Abenteurer. Im April 1909 gelang es schliesslich dem Amerikaner Robert E. Peary auf seiner Nordpol Expedition als vermutlich erster Mensch den nördlichsten Punkt der Erde zu erreichen. Frederik Cook meldete zu diesem Zeitpunkt den Nordpol bereits ein Jahr zuvor erreicht zu haben. Beide Expeditionen sind bis heute sehr umstritten. Nachgewiesenermassen war im Jahr 1937 Papanin bei der russischen Expedition «Nordpol-1» mit seiner Mannschaft die ersten Mensch, welche auf dem Eis in die Nähe des Nordpoles gelangten.

Heute ist die Expedition zum Nordpol eine gut geplante und einzigartige Reise, welche nach wie vor nur wenige Menschen unternehmen können.

Reiseverlauf

Reisebegleitung: Steffen Graupner
(Änderungen der Reisebegleitung vorbehalten)



1. Tag: Hinflug

Linienflug von Zürich nach Helsinki/Finnland. Übernachtung im Hotel am Flughafen. Willkommensabendessen

2. Tag: Einschiffung

Transfer zum Flughafen in Helsinki und Charterflug nach Murmansk, dem Heimathafen der russischen Eisbrecherflotte. Nach den Einreiseformalitäten Fahrt zum Hafen der Atombootflotte. Die Silhouette der VICTORY ist weithin sichtbar und wir werden am Hafen von unserem Expeditionsteam begrüßt. Anschließend Einschiffung. Auslaufen mit dem Hochwasser voraussichtlich am Abend. Unsere Expedition zum Nordpol beginnt!

3. Tag: Barentssee

Die ersten zehn Breitengrade, also gut eintausend Kilometer, führen durch die meist eisfreie Barentssee, benannt nach dem bekannten holländischen Seefahrer Willem Barents. Die Logbücher der vergangenen Jahre verzeichnen hier Begegnungen mit der arktischen Vogelwelt und verschiedenen Walen. Die obligatorische Seenotrettungsübung steht heute auf dem Programm und wir machen uns an Bord mit den Einrichtungen dieses gewaltigen Schiffes vertraut.

4.-5. Tag: Barentssee

Die VICTORY passiert den 80° Breitengrad Nord, in etwa der Hälfte der vollen Distanz bis zum Nordpol. Hier beginnt die extreme Eissituation der Arktis und wir rechnen jederzeit mit dem Erreichen der Packeisgrenze. Auch ist hier der Lebensraum der Eisbären, die wir versuchen werden zu sichten. Unsere Geschwindigkeit wird den Eisverhältnissen angepasst – die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass es immer weniger Eis in den unteren Breitengraden gibt, mit Sicherheit ein Zeichen des Klimawandels.

6. Tag: Expedition Nordpol

Vom berüchtigten Packeisgürtel zwischen dem 83° und 86° Breitengrad Nord hängt in diesen Tagen viel unseres Vorwärtskommens ab. Die VICTORY durchpflügt die mächtigen Eismassen, und Eisschollen türmen sich entlang unserer Fahrrinne und Bugwand auf. An die typischen Schaukelbewegungen des Eisbrechers haben wir uns inzwischen gewöhnt und die Geräusche des Schiffes beim Eisbrechen sind für uns wohlklingend. Die Lektoren haben ihr Programm begonnen und informieren uns in abwechslungsreichen Vorträgen über interessante Themen zur Reise, wie z.B. über das Klima, die arktische Flora und Fauna und geben uns Fakten zur spannenden Entdeckergeschichte.

7. Tag: Expedition Nordpol

Wir kommen dem geographischen Nordpol, und damit dem nördlichsten Punkt der Erde, immer näher. Der Nordpol liegt auf der nordamerikanischen Platte, jedoch nicht auf dem Festland. Es gibt an dieser Stelle nur Eis und Wasser und das Nordpolarmeer ist hier 4.087 m tief. Im Jahr 2007 wurde der Meeresgrund hier erstmals von einer russischen Forschungsexpedition erreicht. Im Schein der Mitternachtssonne, die hier vom 21. März bis 23. September nicht untergeht, kommen wir dem außergewöhnlichen Ziel mit unserem starken Eisbrecher immer näher. Wir haben das Ziel erreicht, wenn die Navigationsgeräte auf der Brücke genau 90° N anzeigen. Ein unbeschreibliches Gefühl! Wenn die Wetter- und Eisbedingungen es zulassen, wird ein Barbeque auf dem Eis veranstaltet und ein menschlicher Kreis um den Pol gebildet. Die Nationalfahnen der Teilnehmer werden gehisst und die ganz Mutigen haben die Gelegenheit, ein Bad im offenen Wasser der Fahrrinne zu nehmen! Die Wassertemperatur beträgt ca. -1,5 °C.

8. Tag: Auf See

Wir genießen den Tag an Bord zum Entspannen und halten Ausschau nach Eisbären, die auf den Eisschollen nach Beute suchen.

9. Tag: Kurs Franz-Josef-Land

Wieder bahnt sich die VICTORY ihren Weg durch das Packeis, das sich manchmal meterdick an der Bordwand auftürmt. Nach dem ereignisreichen letzten Tag lassen wir das Erlebnis Nordpol Revue passieren und begeben uns auf die Rückreise - Kurs Süd. Solange wir noch im Packeis sind, können wir Ausschau nach dem König der Arktis halten - dem Eisbär. Ist es auch selten, dass er so weit nördlich gesehen wird, so zwingt auch ihn die Eissituation, inzwischen immer weiter in den Norden zu wandern, auf der Suche nach Robben im Eis.

10. Tag: Franz-Josef-Land

Auf dem Rückweg unserer Expedition zum Nordpol wollen wir auch das geheimnisvolle Franz-Josef-Land anlaufen und hoffen, dass die Wetter- und Eisbedingungen uns einen Besuch erlauben. Die etwa zweihundert Inseln des Archipels sind von interessanter und hocharktischer Natur geprägt. Wir versuchen, die zentrale Champ-Insel aufzusuchen, die mit ihrer majestätischen Landschaft aus gewaltigen Felsklippen und schneebedeckten Bergen die höchste der Inselgruppe ist. Am Kap Fium führt uns ein Landgang zu den vieldiskutierten Steinkugeln, die einen Durchmesser von bis zu 3 m aufweisen. Auch für Botaniker ist die arktische Flora in dieser extremen Region der Arktis von besonderem Interesse. Auf den kargen Böden wird den Pflanzen in der kurzen Sommerzeit das Äußerste abverlangt, um ihre Blüten zu zeigen. Auch können wir nach Eisbären und Walrossen Ausschau halten, die sich oft bis dicht an die Bordwand der VICTORY heranwagen.

11. Tag: Barentssee

Die durchschnittliche Tiefe dieses Randmeeres erscheint mit 230 m relativ flach und doch ist es eines der tieferen Schelfmeere unseres Planeten. Der Nordatlantikstrom, ein Ausläufer des Golfstroms, sorgt dafür, dass die Häfen an der Barentssee ganzjährig eisfrei bleiben. Auch wir verlassen nun endgültig die Region des Eises und werden erstaunt feststellen, dass die Geräusche des Eisbrechens, welche uns die letzten Tage begleitet haben, vorbei sind. Wir fahren durch die hoffentlich ruhige See Richtung Murmansk.

12. Tag: Barentssee

Der letzte Tag auf See und an Bord des gewaltigen Eisbrechers ist angebrochen. Die Lektoren informieren uns nochmal ausführlich über spannende Themen zur Reise und wir haben Gelegenheit, die letzten Tage Revue passieren zu lassen und uns mit den internationalen Mitreisenden auszutauschen.

13. Tag: Murmansk

Heute erreichen wir wieder den Hafen von Murmansk. Hier verabschieden wir uns vom Expeditionsteam und der Schiffsbesatzung und treten die Heimreise an. Charterflug nach Helsinki und Gruppentransfer zum Hotel.

14. Tag: Rückflug

Eine einmalige Reise geht heute zu Ende. Gruppentransfer zum Flughafen und Rückflug nach Zürich.

Hinweis

Alle hier dargestellten Reiseverläufe dienen der groben Orientierung. Das Programm kann sich durch lokal vorherrschende Eis- und Wetterbedingungen, Verfügbarkeit von Anlandungsorten, sowie Tierbeobachtungsmöglichkeiten vor Ort laufend ändern. Der endgültige Reiseverlauf wird vom Expeditionsleiter an Bord bestimmt. Flexibilität ist Grundvoraussetzung bei Expeditionsreisen.

Angaben und Deckplan zur «50 Years of Victory» finden Sie hier





Verlangen Sie die detaillierte Dokumentation zu dieser aussergewöhnlichen Expedition. hier...


Diese PolarNEWS- Leserreise wird mit unserem Partner Ikarus Tours durchgeführt.




Preise für PolarNEWS - Expedition

Alle Preise in CHF pro Person CHF
A - Standard - 2-Bett-Kabine, Fenster 32'750
B - Mini-Suite, Fenster 34'990
C - Suite, Fenster 42'990
D - Victory-Suite 46'890
E - Arktika-Suite 48'310
   
A - 2-Bett-Kabine, Einzelkabine Zuschlag 22'930
B - Mini-Suite, Einzelkabine Zuschlag 24'510
C - Suite, Einzelkabine Zuschlag 30'000
   
Visum für Russland ca. 160
   


Im Preis inbegriffen
● Flug nach/von Helsinki
● Charterflug Helsinki nach/von Murmansk
● Bordsprache Englisch/Deutsch
● deutschsprachige Reisebegleitung,
● Reise in der gebuchten Kabinenkategorie
● Vollpension an Bord
● alkoholische Getränke an Bord
● 2 Übernachtungen in Helsinki
● alle Landgänge und Helikopterflüge
● Transfers in Helsinki und Murmansk
● erfahrenes Expeditionsteam an Bord
● informative Vorträge zu Flora, Fauna und Gebiet
● wetterfeste Expeditionsjacke
● PolarNEWS Reiserucksack

Im Preis nicht inbegriffen
● weitere Mahlzeiten in Helsinki
● Trinkgelder an Bord
● Versicherung
● evtl. zusätzliche Übernachtung in Helsinki
● Visagebühren, ca. CHF 160.--

Zahlungsbedingungen
Anzahlung bei Buchung 20% des Reisepreises
Restzahlung 45 Tage vor Abreise

Stornobedingungen
Bis 180 Tage vor Reisebeginn 10% des Reisepreises
179 bis 120 Tage vor Reisebeginn 20 % des Reisepreises
ab 119 Tage vor Reisebeginn 95 % des Reisepreises
zuzüglich bereits ausgestelltes Visa

Reisebegleitung

Steffen Graupner, Geophysiker & Vulkanologe

Steffen Graupner wurde 1972 in Jena geboren. Nach dem Abitur und einer Ausbildung zum Feinmechaniker studierte er in Jena und Leeds Physik, Geophysik, Meteorologie, Astrophysik und Geologie. Studienbegleitend entdeckte er das Hochgebirgsbergsteigen für sich. Als Vulkanologe forscht er heute über die aktiven Vulkane Südamerikas.
Seine Entdeckerlust führte Steffen Graupner seit 1994 beruflich sowie privat zu zahlreichen Reisen nach Kamtschatka, Tschukotka, Zentralasien, Afghanistan, Südamerika, Indonesien, Ostafrika und immer wieder in die russische Arktis. Neben den Bergbesteigungen (u.a. Muztagh Ata [7546m], Pik Lenin [7134m], Aconcagua [6959m], Ojos del Salado [6893m], Kljutschewskaja Sopka [4750m],…) bildet die fotojournalistische Auseinandersetzung mit Natur und Mensch bei diesen Expeditionen einen wichtigen Schwerpunkt. In zahlreichen daraus entstandenen Veröffentlichungen für renommierte deutsche Magazine wie TERRA oder TOURS und seinen Lichtbild-Reportagen gelingt dem Vulkanologen eine sensible Synthese der Darstellung von allgemeinen Reiseerlebnissen und geowissenschaftlichen sowie alpinistischen Höhepunkten.
Im Frühjahr 2008 konnte er mit PolarNEWS an der ersten westeuropäischen Expedition zu den Rentierhirten im bis dahin für Ausländer gesperrten Landesinneren Tschukotkas teilnehmen. Daraus erwuchs im Winter des Folgejahres eine vielbeachtete Skitour auf dem Eis der tschuktschischen Beringstrasse und im Frühling 2010 eine Hundeschlittentour entlang der Küsten des Beringmeeres. Seitdem ist Steffen Graupner jährlich auf Besuch in Tschukotka bei den Rentiernomaden der Tundra und den Meeressäugerjägern der Küste.

Wenn Sie an dieser PolarNEWS-Leserreise Interesse gefunden haben, kontaktieren Sie uns doch einfach unter:

PolarNEWS AG
Ackersteinstr. 20
CH-8049 Zürich

Tel +41 44 342 36 60
Fax +41 44 342 36 61

Mail:
reisen@polarnews.ch


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