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Tourcode 867551-01

Reisedaten: 24. Juni bis 07. Juli 2018

Der Nordpol war ein Traum vieler berühmter Forscher und Abenteurer. Im April 1909 gelang es schliesslich dem Amerikaner Robert E. Peary auf seiner Nordpol Expedition als vermutlich erster Mensch den nördlichsten Punkt der Erde zu erreichen. Frederik Cook meldete zu diesem Zeitpunkt den Nordpol bereits ein Jahr zuvor erreicht zu haben. Beide Expeditionen sind bis heute sehr umstritten. Nachgewiesenermassen war im Jahr 1937 Papanin bei der russischen Expedition «Nordpol-1» mit seiner Mannschaft die ersten Mensch, welche auf dem Eis in die Nähe des Nordpoles gelangten.

Heute ist die Expedition zum Nordpol eine gut geplante und einzigartige Reise, welche nach wie vor nur wenige Menschen unternehmen können.

Reiseleitung:
Steffen Graupner, Dipl.-Geophysiker & Vulkanologe

1. Tag: Zürich - Helsinki
Linienflug von Zürich nach Helsinki, Transfer zum Hotel. Übernachtung mit Frühstück in Viersterne-Hotel.

2. Tag: Helsinki - Murmansk
Transfer zum Flughafen Helsinki und Charterflug nach Murmansk. Nach den Einreiseformalitäten Fahrt zum Hafen der Atomeisbrecherflotte. Anschliessend Einschiffung. Auslaufen bei Flut im Laufe des Nachmittags. Unsere Expedition zum Nordpol beginnt!

3. Tag: Barentssee
Die ersten zehn Breitengrade, also gut eintausend Kilometer, führen uns durch die meist eisfreie Barentssee, in Richtung Franz Josef Land. Hier wurden in den letzten Jahren immer wieder Wale gesichtet und es können Vertreter der arktischen Vogelwelt beobachtet werden.


4. Tag: Barentssee
Die «50 Years of Victory» passiert den 80° Breitengrad Nord. Schon bald tauchen die ersten Berge von Franz Josef Land am Horizont auf. Wir haben die erste Hälfte der Distanz zum Nordpol zurückgelegt. Hier beginnt die extreme Eissituation der Arktis und wir rechnen jederzeit mit dem Erreichen der Packeisgrenze. Von nun an befinden wir uns im Lebensraum

der Eisbären und die Besatzung ist ständig auf der Suche nach dem König der Arktis.

5. Tag: Franz Josef Land
Am frühen Morgen erreichen wir Bell Island und werden die erste Anlandung mit dem Helikopter versuchen. Die Fahrt geht weiter und am Nachmittag ist ein Besuch des Rubini-

Rock vorgesehen, einer der eindrücklichsten Vogelfelsen der Arktis. Zu tausenden drängen sich die Vögel um die freien Brutplätze. Der Eisbrecher wird bis auf einige Meter an den Felsen fahren und wir haben eine hervorragende Sicht in die Kinderstube der arktischen Vogelwelt.

6. – 7. Tag: Im Packeis
Vom Packeisgürtel um den 83° und 86° Nord hängt in den nächsten Tagen unser Vorwärtskommen ab. Die «50 Years of Victory» durchpflügt die mächtigen Eismassen und riesige Eisschollen türmen sich entlang unserer Fahrrinne und Bugwand auf. Die Lektoren haben ihr Programm begonnen und informieren uns in abwechslungsreichen

Vorträgen über interessante Themen. Wir kommen dem geographischen Nordpol, und damit dem nördlichsten Punkt der Erde, immer näher. Wir befinden uns mitten im Nordpolarmeer und die Wassertiefe beträgt unter dem Nordpol 4.087 Meter.


8. Tag: Nordpol
Abhängig von den Eisverhältnissen sollten wir den Nordpol heute erreichen. Haben wir unser Ziel erreicht und die Wetter- und Eisbedingungen es zulassen, wird ein Barbecue auf dem Eis veranstaltet. Die Nationalfahnen werden gehisst und die ganz Mutigen haben die Gelegenheit, ein Bad im offenen Wasser der Fahrrinne zu nehmen!

Die Wassertemperatur beträgt ca. -1,5 Grad.

9. Tag: Kurs Franz-Josef-Land
Wieder bahnt sich die «50 Years of Victory» einen Weg durch das Packeis zurück in Richtung Süden. Auf dem Rückweg ist ein erneuter Besuch von Franz Josef Land vorgesehen. Eventuell gelingt uns eine Anlandung beim Kap

Fligeli, dem nördlichsten Punkt der Inselgruppe. Solange wir noch im Packeis sind, können wir Ausschau halten nach dem König der Arktis, dem Eisbär.

10. Tag: Franz-Josef-Land
Weiter in Richtung Süden erreichen wir Champ Island. Ein Landgang führt uns zu den majestätischen Steinkugeln, die

einen Durchmesser von bis zu 3 m aufweisen. Franz Josef Land zählt an die zweihundert Inseln, diese sind von interessanter und hocharktischer Natur geprägt. Auch für Botaniker ist die arktische Flora in dieser extremen Region der Arktis von besonderem Interesse. Je nach Wetterlage unternehmen wir Rundflüge mit dem Helikopter. Wir halten Ausschau nach Eisbären und Walrossen, die sich oft bis

dicht an die Bordwand der «50 Years of Victory» heranwagen.

11. – 12. Tag: Barentssee
Wir verlassen nun endgültig die Region des Eises und durchfahren die Barentssee in Richtung Murmansk. Die letzten Tage an Bord des gewaltigen Eisbrechers sind an-

gebrochen. Die Lektoren informieren uns nochmals ausführlich über spannende Themen zur Reise und wir haben Gelegenheit, die letzten Tage Revue passieren zu lassen

13. Tag: Murmansk - Helsinki
Mit der Flut laufen wir in den Hafen von Murmansk ein. Wir

verabschieden uns vom Expeditionsteam und der Schiffsbesatzung und treten unsere Heimreise an. Charterflug nach Helsinki und Übernachtung. ****Hotel.

14. Tag: Helsinki - Zürich
Transfer zum Flughafen und Flug nach Zürich. Ankunft gegen Mittag.


Angaben und Deckplan zur «50 Years of Victory» finden Sie hier





Verlangen Sie die detaillierte Dokumentation zu dieser aussergewöhnlichen Expedition. hier...



Diese PolarNEWS- Leserreise wird mit unserem Partner Ikarus Tours durchgeführt.



Preise für PolarNEWS - Expedition

Alle Preise in CHF pro Person CHF
A - Standard - 2-Bett-Kabine, Fenster 32'980
B - Mini-Suite, Fenster 37'280
C - Suite, Fenster 42'580
D - Victory-Suite 47'280
E - Arktika-Suite 47'880
   
A - 2-Bett-Kabine, Einzelkabine Zuschlag 25'980
B - Mini-Suite, Einzelkabine Zuschlag 29'980
C - Suite, Einzelkabine Zuschlag 37'280
   
Visum für Russland ca. 160
   
Frühbucherrabatt, bis 31.12.2017 1'100




Im Preis inbegriffen
● Flug nach/von Helsinki
● Charterflug Helsinki nach/von Murmansk
● Bordsprache Englisch/Deutsch
● deutschsprachige Reiseleitung,
● Reise in der gebuchten Kabinenkategorie
● Vollpension an Bord
● alkoholische Getränke an Bord
● 2 Übernachtungen in Helsinki
● alle Landgänge und Helikopterflüge
● Transfers in Helsinki und Murmansk
● erfahrenes Expeditionsteam an Bord
● informative Vorträge zu Flora, Fauna und Gebiet
● wetterfeste Expeditionsjacke
● PolarNEWS Reiserucksack

Im Preis nicht inbegriffen
● weitere Mahlzeiten in Helsinki
● Trinkgelder an Bord
● Versicherung
● evtl. zusätzliche Übernachtung in Helsinki
● Visagebühren, ca. CHF 160.--

Zahlungsbedingungen
Anzahlung bei Buchung 20% des Reisepreises
Restzahlung 45 Tage vor Abreise

Annullationskonditionen
Bis 180 Tage vor Reisebeginn 10%
179 bis 120 Tage vor Reisebeginn 20 % des Reisepreises
ab 119 Tage vor Reisebeginn 95 % des Reisepreises
zuzüglich bereits ausgestelltes Visa

Steffen Graupner, Dipl.-Geophysiker & Vulkanologe

Steffen Graupner wurde 1972 in Jena geboren. Nach dem Abitur und einer Ausbildung zum Feinmechaniker studierte er in Jena und Leeds Physik, Geophysik, Meteorologie, Astrophysik und Geologie. Studienbegleitend entdeckte er das Hochgebirgsbergsteigen für sich. Als Vulkanologe forscht er heute über die aktiven Vulkane Südamerikas.

Seine Entdeckerlust führte Steffen Graupner seit 1994 beruflich sowie privat zu zahlreichen Reisen nach Kamtschatka, Tschukotka, Zentralasien, Afghanistan, Südamerika, Indonesien, Ostafrika und immer wieder in die russische Arktis. Neben den Bergbesteigungen (u.a. Muztagh Ata (7546m), Pik Lenin (7134m), Aconcagua (6959m), Ojos del Salado (6893m), Kljutschewskaja Sopka (4750m),…) bildet die fotojournalistische Auseinandersetzung mit Natur und Mensch bei diesen Expeditionen einen wichtigen Schwerpunkt. In zahlreichen daraus entstandenen Veröffentlichungen für renommierte deutsche Magazine wie TERRA oder TOURS und seinen Dia-Multivisionsshows gelingt dem Vulkanologen eine sensible Synthese der Darstellung von allgemeinen Reiseerlebnissen und geowissenschaftlichen sowie alpinistischen Höhepunkten.

Neben der universitären Arbeit berät Steffen Graupner als berufenes Mitglied des VHDL (Volcanic Hazard Documentation and Logistic Research) Reiseveranstalter zu Möglichkeiten und Gefahren des Tourismus an Vulkanen und führt selbst als Expeditionsleiter Touristen zu den schönsten Vulkanen der Erde, in die Hochgebirge Zentralasiens und zu den arktischen Küsten Russlands.

Im Frühjahr 2008 konnte er mit PolarNEWS an der ersten westeuropäischen Expedition zu den Rentierhirten im bis dahin für Ausländer gesperrten Landesinneren Tschukotkas teilnehmen. Daraus erwuchs im Winter des Folgejahres eine vielbeachtete Skitour auf dem Eis der tschuktschischen Beringstrasse und im Frühling 2010 eine Hundeschlittentour entlang der Küsten des Beringmeeres. Seitdem ist Steffen Graupner jährlich auf Besuch in Tschukotka bei den Rentiernomaden der Tundra und den Meeressäugerjägern der Küste. Im Sommer 2014 begleitete er als Lektor die erste Nordostpassage eines westlichen Schiffes und im 2015 auch die zweite touristische Nordostpassage.

Wenn Sie an dieser PolarNEWS-Leserreise Interesse gefunden haben, kontaktieren Sie uns doch einfach unter:

PolarNEWS AG
Ackersteinstr. 20
CH-8049 Zürich

Tel +41 44 342 36 60
Fax +41 44 342 36 61

Mail:
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