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Tourcode 767654-01

Datum: 28. August bis 26. September 2017

Jahrhundertelang scheiterten Händler und Entdecker am legendären Seeweg von Europa entlang der nordsibirischen Küste nach Asien. Erst 1879 gelang dem Finnen Adolf Erik Nordenskiöld die ganze Durchquerung der Nordostpassage.
2017 organisiert PolarNEWS nach 2016 und einer vorher fünfjährigen Pause wieder eine Fahrt für Touristen durch die geschichtsträchtige Nordostpassage: Von Longyearbyen auf Spitzbergen geht die Fahrt mit dem eisverstärkten russischen Schiff «AKADEMIK SHOKALSKIY» rund 7000 Kilometer bis zum ostrussischen Anadyr.


Reiseleitung: Steffen Graupner, Polarexperte, Vulkanologe

1. Tag: Anreise nach Moskau
Flug von Zürich nach Moskau. Übernachtung im ****Hotel am Flughafen.

2. Tag: Moskau – Murmansk – Einschiffung
Flug nach Murmansk. Vor der Einschiffung haben Sie noch etwas Zeit die nördlichste Grossstadt zu besuchen. Transfer zum Hafen und Einschiffung auf unser Expeditionsschiff «AKADEMIK SHOKALSKIY».

3. – 4. Tag: Auf See
Die ersten zehn Breitengrade, also gut eintausend Kilometer, führen durch die meist eisfreie Barentssee. Die Logbücher der vergangenen Jahre verzeichnen hier Begegnungen mit der arktischen Vogelwelt und mit verschiedenen Walen.

Auf der Überfahrt nach Franz Josef Land erwarten wir die ersten Wale

5. - 7. Tag: Franz Josef Land
Deutlich über dem Polarkreis, nur ca. 900 Kilometer vom Nordpol entfernt, liegen die nördlichsten Inseln in Eurasien - Franz Josef Land, Lebensraum von Eisbären und Walrossen. Kap Flora auf den Northbrook Inseln war 1893 das rettende Land für 25 Besatzungsmitglieder der Expedition von Lee Smith, die 1880 diese Insel entdeckten

und hier überwintern mussten, nachdem ihr Schiff vor der Küste von den Eismassen zermalmt wurde. Eine grosse Vogelkolonie ist an den Felsklippen beheimatet, aber noch beeindruckender ist es, wenn unser Schiff direkt auf den Rubini Rock zufährt, einen senkrecht aufragenden Felsen, der Brutplatz für Hunderttausende von Dreizehenmöwen, Krabbentaucher und Eissturmvögel ist. Wir versuchen ganz

nah heranzukommen und so beste Fotomotive zu ermöglichen. Weiterhin versuchen wir auch die Hubschrauber einzusetzen, um sonst unzugängliche Landeplätze zu erreichen.

Franz-Josef-Land

Franz-Josef-Land ist eine Inselgruppe im Nordpolarmeer. Sie liegt östlich von Spitzbergen und nordwestlich der Inselgruppe Sewernaja Semlja. Die Inseln sind durch Fjorde, Buchten und meist zugefrorene Meerengen unterteilt. Franz Josef Land wurde offiziell am 30. August 1873 durch die Österreich-Ungarische Nordpolexpedition unter Leitung von Julius Payer und Carl Weyprecht entdeckt und nach dem Geldgeber der Expedition, dem Österreichisch-Ungarischen Monarchen Franz Joseph benannt.
Das Kap Fligely auf der Rudolf-Insel ist der nördlichste Landpunkt Eurasiens und nur noch ca. 900 Kilometer vom Nordpol entfernt. Die Zufahrt ist nur wenige Sommerwochen eisfrei und für Besucher praktisch nur auf einer der sporadisch durchgeführten Expeditions-Kreuzfahrten möglich.
Die Inselgruppe ist vulkanischen Ursprungs, die höchste Erhebung ist mit 614 M.ü.M. der Peak Parnass und liegt auf der Wiener-Neustadt-Insel.
Heute gibt es auf der Insel Alexanderland noch eine ganzjährig besetzte Station. Die Station Nagurskaja ist der einzige bewohnte Ort auf der Insel. Die Station besteht unter anderem aus Kasernengebäuden, Lagerhäusern, Garagen, einem Flughafen und einer kleinen Holzkirche. Diese ist gleichzeitig die nördlichste Grenzschutzbasis Russlands.

Kap Tegetthoff auf der von der Österreich-Ungarischen Nordpolexpedition entdeckten Hall-Insel.

8. – 9. Tag: auf See
Auf See durch die Kara See, das kälteste Gewässer in Russland, gelegen zwischen Novaya Zemlya, Franz Josef-Land und Severnaya Zemlya.

10. - 12. Tag: Severnaya Zemlya
Von den Inseln in der hohen russischen Arktis wurde Severnaya Zemlya das erste Mal 1913 von einer Schiffsexpedition erwähnt, die auf der Suche nach einer eisfreien Durchfahrt durch die Nordostpassage war. Erforscht und kartographiert wurde sie dann erst in den 30iger Jahren des letzten Jahrhunderts als eine der letzten

Inseln der Erde überhaupt. Berge und Gletscher bedecken die Insel. Über 40 Arten von Pflanzen und noch mehr Vogelarten haben hier ihre Heimat. Im Sommer vermischt sich Schnabelgeklapper mit dem Geschrei der unzähligen Seevögel und Gänse, die in den Tundrengebieten anzutreffen sind.

Sewernaja Semlja

Die Inseln von Sewernaja Semlja, welche den nördlichsten Teil von Asien darstellt, sind fast gänzlich von Gletschern bedeckt. Einige der Inseln wurden im September 1913 auf einer privat finanzierten Schiffsexpedition mit dem Eisbrecher «Taimyr» von Boris Andrejewitsch Wilkizki im Eis des Arktischen Ozeans entdeckt, als er beim Versuch, die Nordostpassage von Osten nach Westen zu durchfahren, am Kap Tscheljuskin wegen einer Eisbarriere nach Norden ausweichen musste. Die Inselgruppe besteht aus vier grossen und drei kleineren Inseln. Die einsam gelegenen Inseln haben eine äusserst interessante Tierwelt und sind auch durch ihre bizarre Landschaft unvergesslich. Bis auf einige Forscher lebt niemand auf diesen Inseln. Eine Forschungsstation kann z.B. auf der Bolschewik-Insel kann gelegentlich besucht werden. Ansonsten sind Fahrten durch die Meerengen ein Erlebnis, wo Sie grosse Eisberge und oft auch Eisbären sehen werden - eine fantastische und beeindruckende Eislandschaft.

Küstenabschnitt von Severnaya Zemlya

13. – 14. Tag: auf See
Kreuzend in der Laptey See. Die «AKADEMIK SHOKALSKIY» bahnt sich seinen Weg durch das Ostsibirische Meer, immer auf der Suche nach Eisbären,Walrossen und Walen. Wir passieren die Insel Medvezh'i und die Lektoren halten Vorträge an Bord.

15. - 17. Tag: Neu Sibirische Inseln
Wir versuchen hier, die Überreste von alten Expeditionscamps zu besuchen. Vorsicht ist aber jederzeit vor Eisbären geboten, der «König der Arktis» ist auch hier in grosser Zahl anzutreffen. Auf der Insel sind reiche Funde an Knochen von Mammuts, Nashörnern und Flusspferden gemacht worden. Wir unternehmen Wanderungen und erkunden die ehemaligen Lagerplätze der Jäger.

Neusibirische Inseln

Die Neusibirischen Inseln liegen nördlich von Ostsibirien und bestehen aus einer Gruppe von 4 grösseren Inseln, sowie kleineren in der Umgebung. 400 Kilometer westlich der Ljachow-Inseln mündet der Strom Lena mit seinem grossen Mündungsdelta ins Eismeer.
Einzelne Inseln des Archipels wurden 1710 vom Kosaken Jakow Permjakow gesichtet. 1712 führte er eine Kosakeneinheit unter Merkuri Wagin an den Ort seiner Entdeckung, die die Laptew-Strasse mit Hundeschlitten überquerte und die grosse Ljachow-Insel betraten. 1773/74 entdeckte Iwan Ljachow die Insel Kotelny, die 1821 von Pjotr Fjodorowitsch Anjou kartiert wurde. Weitere Entdeckungen, insbesondere im Bereich der Anjou-Inseln, gehen auf Jakow Sannikow und Mathias von Hedenström 1805 und 1806 zurück.
George W. DeLong führte eine US-amerikanische Expedition von 1879 bis 1881 in das Gebiet der Neusibirischen Inseln, dabei entdeckte er die nach ihm benannten De-Long-Inseln.
In der Hoffnung, zum Nordpol zu driften, liess der norwegische Polarforscher Fridtjof Nansen 1893 sein Schiff «Fram» bei den Neusibirischen Inseln im Eis einfrieren, er erreichte den Nordpol aber nicht.
Auf den Neusibirischen Inseln herrscht polares Klima. Die jährliche Durchschnitts-temperatur liegt bei −14 °Cel. Der wärmste Monat ist der Juli mit etwa 2,5 °Cel.

Permafrostboden an der Küste einer der Neusibirischen Inseln

18. – 19. Tag: Auf See
Fahrt durch die Ostsibirische-See. Vorbei an den Medvezhyi-Inseln, die von Tundra umgeben sind. Bekannt sind sie für ihre Eisbären-Population.

20. – 21. Tag: Ayon Island
Die Gegend ist die Heimat einer kleinen Gruppe Tschuktschischer Rentier-Hirten Hier erfahren wir etwas über die Reintieraufzucht und Reintierhaltung. Weiterfahrt durch die Ost-Sibirische See.

Es gibt zwei indigene Völker in der russischen Arktis, die von der Rentierzucht abhängig sind. Zum einen die Tschuktschen, die auf der gleichnamigen Halbinsel leben, und zum anderen die Nenzen, die in der Region der Taimyr-Halbinsel bis zum Weissen Meer westlich von Severnaja Semlja zu Hause sind. Wir werden versuchen ein Lager dieser Nomaden zu besuchen.

Rentierherde in der sibirischen Tundra

22. - 24. Tag: Wrangel-Insel
Durch das Packeis der Long Strait nähern wir uns der Wrangel Insel. Wir sollten an Deck sein, denn die Gewässer sind reich an Eisbären und Walrossen, die man häufig auf Eisschollen beobachten kann. Die Landschaft der Insel wurde im Jahre 2004 von der UNESCO zum nördlichsten Weltnaturerbe erklärt, seit 1974 ist hier ein Schutzgebiet

insbesondere für Eisbären, die hier überwintern und ihre Jungen aufziehen. Aber auch Walrosse, Moschusochsen, Rentiere und Schneegänse findet man in grosser Zahl. Wichtig: Alle Landungen und Ausflüge auf beiden Inseln sind abhängig von örtlichen Genehmigungen und den zum Teil extremen Eisbedingungen.

Wrangel Island

Die Insel wurde 2004 mit ihrer atemberaubenden Landschaft von der UNESCO zum nördlichsten Weltnaturerbe erklärt und in die Liste des Weltkultur- und Naturerbe der Menschheit aufgenommen. Bereits seit 1976 existiert das «Naturreservat Wrangelinsel», ein Schutzgebiet insbesondere für Eisbären, die hier überwintern und ihre Jungen aufziehen. Aber auch Walrosse, Moschusochsen, Rentiere und Schneegänse findet man in grosser Zahl. Zudem ist die Wrangel Insel nach wissenschaftlichem Konsens wohl der Ort, an dem ca. 1'500 v. Chr. die letzten Mammuts gelebt haben. Obwohl ihre Gebirgswelt bis zu 1'096 m über den Meeresspiegel aufragt und die Wrangelinsel im Winter völlig von Treibeisschollen eingeschlossen wird, ist das Land nicht vergletschert. Die sich nördlich anschliessende polare Packeisgrenze ist im Sommer in dieser Gegend in der Regel nur etwa 100 bis 200 km entfernt. Daher kommt es vor, dass die Wrangel Insel selbst im Sommer nur schwer erreichbar ist, wenn sie von dicken Treibeisschollen umschlossen wird. 1823 vermutete Ferdinand von Wrangel bei der Kartografierung der Tschuktschen-Halbinsel die Existenz einer der Halbinsel im Nordpolarmeer vorgelagerten Insel, nachdem er beobachtet hatte, dass Vogelschwärme weiter auf das Polarmeer hinausflogen. Die einheimischen Tschuktschen bestätigten dies, jedoch wurde die Insel erst 1849 gesichtet und am 12. August 1881 erstmals betreten.

Walrosskolonie auf einer Eisscholle vor Wrangel Island

25 - 26. Tag: Kolyuchin Island / Uelen
Am Morgen ankern wir nahe der kleinen Insel Kolyuchin. Die Insel ist zwar klein, aber hier nisten in den steilen Felsen Dickschnabel- und Trottellummen in grosser Zahl. Ausserdem sind hier beide Papageitaucherarten der Region zu finden. Zum anderen ist die Insel auch ein wichtiger Walrossliegeplatz, wo sich zu mehreren hundert

an einem kleinen Strand tummeln. Hin und wieder sind auch Eisbären auf der Insel versteckt, nicht unüblicherweise auch in der verlassenen russischen Polarstation auf dem Plateau. Bei guten Bedingungen Anlandung und ein Spaziergang zu den Überresten der Inuit-Siedlung Naukan. Am Nachmittag Besuch der Siedlung Uelen welche für seine Schnitzarbeiten aus Walross-Elfenbein bekannt ist.

Uelen ist der östlichste Ort auf der eurasiaschen Seenplatte

27. – 28. Tag: Tschukotka-Halbinsel
Whale Bone Alley auf Yttigran Island ist eine bedeutende archäologische Stätte. Zahlreiche Walknochen stehen und liegen in der Nähe des Strandes. In den Gewässern rund um die Insel sind häufig Grauwale zu sehen. Am Nachmittag besuchen wir die heissen Quellen von Gil’mimyl.

29. – 30. Tag: Anadyr - Rückreise
Ende der Expeditionsreise in Anadyr, Ausschiffung, Flug nach Moskau und Übernachtung. Am nächsten Morgen Rückflug nach Zürich.

Alle hier dargestellten Reiseverläufe dienen der groben Orientierung. Das Programm kann sich durch lokal vorherrschende Eis- und Wetterbedingungen, Verfügbarkeit von Anlandungsorten, sowie Tierbeobachtungsmöglichkeiten vor Ort laufend ändern. Der endgültige Reiseverlauf wird vom Expeditionsleiter an Bord bestimmt. Flexibilität ist Grundvoraussetzung bei Expeditionsreisen.





Angaben und Deckplan zur
«Akademik Shokalskiy» finden Sie hier





Verlangen Sie die detaillierte Dokumentation zu dieser Expedition, hier...



Diese PolarNEWS- Leserreise wird mit unserem Partner Ikarus Tours durchgeführt.

Preise für PolarNEWS - Leserexpedition

Alle Preise in CHF pro Person CHF
A - Zweibettkabine mit Bullauge, ohne D/WC, Hauptdeck 27'400
B - Superiorkabine mit Fenster + D/WC, Mitteldeck 28'720
C - Superior-Plus Kabine mit Fenster, D/WC, Mittel- + Oberdeck 31'800
D - Minisuite, Oberdeck 32'900
E - Heritage Suite, Oberdeck 34'990
   
A - Einzelkabinen Zuschlag (Bullauge, ohne D/WC, Hauptdeck) 16'120
B - Einzelkabinen Zuschlag (Superiorkabine mit Fenster + D/WC) 17'440
C - Einzelkabinen Zuschlag (Superior-Plus Kabine, Fenster + D/WC) 19'640
   
Einzelzimmer Zuschlag Landprogramm 260
Visum für Russland ca. 160
   
Frühbucherrabatt, bis 31.10.2016 1'000



Im Preis inbegriffen
● sämtliche Früge in der Economyclass
Bordsprache Englisch
● deutschsprachige Reiseleitung,
● Reise in der gebuchten Kabinenkategorie
● Vollpension an Bord
● 1 Übernachtung in Oslo
● 1 Übernachtung in Moskau
● alle Landgänge und Ausflüge
● Transfers in Anadyr und Longyearbyen
● erfahrenes Expeditionsteam an Bord
● informative Vorträge zu Flora, Fauna und Region
● wetterfeste Expeditionsjacke
● PolarNEWS Reiserucksack


Im Preis nicht inbegriffen
● nicht aufgeführte Mahlzeiten
● Trinkgelder an Bord
● Versicherung
● evtl. zusätzliche Übernachtung in Longyearbyen
● Visagebühren, ca. CHF 160.--


Zahlungsbedingungen
Anzahlung bei Buchung 20% des Reisepreises
Restzahlung 45 Tage vor Abreise


Annullationskonditionen
Bis 180 Tage vor Reisebeginn 10 % des Reisepreises
179 bis 91 Tage vor Reisebeginn 20 % des Reisepreises
ab 90 Tage vor Reisebeginn 100 % des Reisepreises
zuzüglich ausgestellte Visa

Steffen Graupner, Dipl.-Geophysiker & Vulkanologe

Steffen Graupner wurde 1972 in Jena geboren. Nach dem Abitur und einer Ausbildung zum Feinmechaniker studierte er in Jena und Leeds Physik, Geophysik, Meteorologie, Astrophysik und Geologie. Studienbegleitend entdeckte er das Hochgebirgsbergsteigen für sich. Als Vulkanologe forscht er heute über die aktiven Vulkane Südamerikas.

Seine Entdeckerlust führte Steffen Graupner seit 1994 beruflich sowie privat zu zahlreichen Reisen nach Kamtschatka, Tschukotka, Zentralasien, Afghanistan, Südamerika, Indonesien, Ostafrika und immer wieder in die russische Arktis. Neben den Bergbesteigungen (u.a. Muztagh Ata (7546m), Pik Lenin (7134m), Aconcagua (6959m), Ojos del Salado (6893m), Kljutschewskaja Sopka (4750m),…) bildet die fotojournalistische Auseinandersetzung mit Natur und Mensch bei diesen Expeditionen einen wichtigen Schwerpunkt. In zahlreichen daraus entstandenen Veröffentlichungen für renommierte deutsche Magazine wie TERRA oder TOURS und seinen Dia-Multivisionsshows gelingt dem Vulkanologen eine sensible Synthese der Darstellung von allgemeinen Reiseerlebnissen und geowissenschaftlichen sowie alpinistischen Höhepunkten.

Neben der universitären Arbeit berät Steffen Graupner als berufenes Mitglied des VHDL (Volcanic Hazard Documentation and Logistic Research) Reiseveranstalter zu Möglichkeiten und Gefahren des Tourismus an Vulkanen und führt selbst als Expeditionsleiter Touristen zu den schönsten Vulkanen der Erde, in die Hochgebirge Zentralasiens und zu den arktischen Küsten Russlands.

Im Frühjahr 2008 konnte er mit PolarNEWS an der ersten westeuropäischen Expedition zu den Rentierhirten im bis dahin für Ausländer gesperrten Landesinneren Tschukotkas teilnehmen. Daraus erwuchs im Winter des Folgejahres eine vielbeachtete Skitour auf dem Eis der tschuktschischen Beringstrasse und im Frühling 2010 eine Hundeschlittentour entlang der Küsten des Beringmeeres. Seitdem ist Steffen Graupner jährlich auf Besuch in Tschukotka bei den Rentiernomaden der Tundra und den Meeressäugerjägern der Küste. Im Sommer 2014 begleitete er als Lektor die erste Nordostpassage eines westlichen Schiffes und im 2015 auch die zweite touristische Nordostpassage.

Wenn Sie an dieser PolarNEWS-Expedition Interesse gefunden haben, kontaktieren Sie uns doch einfach unter:

PolarNEWS
Heiner + Rosamaria Kubny
Ackersteinstr. 20
CH-8049 Zürich

Tel +41 44 342 36 60
Fax +41 44 342 36 61

Mail:
reisen@polarnews.ch

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