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Hundeschlitten-Tour-1 27. März – 13. April 2017
Hundeschlitten-Tour-2 10. – 27. April 2017

Expeditionsleiter: Dr. Christian Adler

19 Tage Expedition, Hundeschlittentour mit Eskimo-Jägern unterwegs auf 78° Nord. Erleben Sie eine faszinierende hochpolare Wildnis im Winter. Gelegenheit zu Tierbeobachtungen: Walrosse, Robben, und möglicherweise treffen wir Eisbären.

Diese Abenteuerreise bietet die seltene Gelegenheit eine noch weitgehend intakte Eskimokultur nahe zu erleben. Ihr Expeditionsleiter ist dort sozusagen ein «Einheimischer». Er kennt die Inuit und sie kennen ihn. Er hat hier gelebt, er spricht ihre Sprache und hat Zugang zu den Menschen, die sich gegenüber Fremden ansonsten sehr zurückhaltend verhalten.
Mit Thule verbunden sind viele berühmte Namen wie Robert E. Peary, Knud Rasmussen, Peter Freuchen und noch einige Andere. Für viele Pionierexpeditionen war Thule der Ausgangspunkt. Noch heute liegt der Thule Distrikt sehr einsam und abgeschieden. Nur wenige Fremde konnten bis heute in diese Region gelangen. Wir wollen in die Fussstapfen der früheren Pioniere treten und mit den Polar-Inuit, den an nördlichster Stelle lebenden Eskimo der Erde auf Schlittenreise ziehen, mit denselben Mitteln mit denen bereits vor hundert Jahren Robert E. Peary reiste als er den Nordpol bezwang. Sie erleben ein wirkliches Abenteuer in einer faszinierenden, wahrhaft spektakulären, winterlichen Landschaft.


1. Tag: Zürich - Kopenhagen
Flug nach Kopenhagen. Übernachtung im Hotel. Hier treffen Sie den Expeditionsleiter Dr. Christian Adler.

2. - 3. Tag: Kopenhagen - Kangerlussuaq - Ilulissat
Flug ab Kopenhagen via Kangerlussuaq nach Ilulissat. Sie haben ausreichend Gelegenheit zur Besichtigung dieses berühmten Ortes an der Westküste Grönlands und des Eisfjordes samt der alten Siedlung Sermermiut, die zum «Kulturerbe der Menschheit» erklärt wurde.

4. Tag: Ilulissat - Thule-Qaanaaq
Transfer zum Flughafen, ein herrlicher Flug entlang der westgrönländischen Küste steht bevor. Zwischenlandung in Upernavik. Am Mittag erreichen wir Thule-Qaanaaq, Einquartierung im Gästehaus. Abends erfolgt die erste Einweisung und Vorbereitung auf die Schlittenreise. Wir bleiben 2 Nächte.

5. Tag: Thule-Qaanaaq
Wir unternehmen einen Rundgang durch die Inuit-Siedlung mit ca. 800 Einwohnern, besuchen u.a. das Museum. Dieser Tag dient der Akklimatisation und dem Ausrüstungstest.

6. Tag: Start zur Hundeschlittentour
Nun geht es los auf grosse Hundeschlittentour. Jeder Teilnehmer erhält seinen eigenen Schlitten mit einheim-ischem Führer. Die Ausrüstung wird verstaut und festgezurrt, dann knallen die Peitschen unserer eskimoischen Begleiter. Wir fahren über das gefrorene Meer durch eine weite, unglaublich einsame Landschaft. Alle zwei Stunden

machen die Jäger eine Teepause, die auch wir nutzen, um uns etwas aufzuwärmen. Tagesziel ist Siorapaluk, die nörd-lichste konstant bewohnte Siedlung der Welt. Wir erreichen sie nach sieben Stunden. Am Strand werden wir von den Bewohnern sehr freundlich begrüsst, wärmen uns wieder bei einer Tasse Tee und beziehen eine einfache Hütte.


7. -14. Tag: Expeditionstage
Schon in alter Zeit fuhren die Inuit um diese Jahreszeit mit ihren Schlitten nach Neqe und noch nördlicher bis nach Pitorarfik, um dort von der Eiskante aus zu jagen. Der Grund: Dort gibt es «Polynias», Stellen offenen Wassers, die auch im tiefsten Winter nicht zufrieren. Hier halten sich Gruppen von Walrossen auf.

Sofern es die aktuellen Eisverhältnisse zulassen, werden wir den Spuren der Jäger folgend eine Landschaft bereisen, die nur sehr wenige Europäer je zu Gesicht erhielten. Wir hoffen, dass wir dann auch mit dabei sein können, wenn die Inuit mit ihren Harpunen zur Walrossjagd oder Robbenjagd losziehen. Das Fleisch benötigen sie, um ihre Hunde zu füttern.

Unser Abendessen bereiten wir entweder im Zelt oder in einer einfachen Jagdhütte. Sofern wir das Gruppenzelt aufstellen, richten wir es ein wie einen Schneeiglu. Das heisst wir schlafen nebeneinander, etwas höher liegend als der Eingang und der Vorraum. Das Zelt wird in der Nacht beheizt.

Sollte das Eis auf dem Meer für die Fahrt nach Norden zu dünn sein, verlassen wir Siorapaluk in Richtung Süden und biegen östlich in den «Lachsfjord» ein. Wir folgen ihm bis ans Ende und schlagen unser Lager im Flussbett auf, durch das im Sommer die Lachse ziehen. Ein Teil der Gruppe könnte hier statt im Zelt in einer winzigen Jagdhütte nächtigen.

Tags darauf erleben wir wieder ein landschaftliches Highlight: die Traverse über zwei Seen und durch einen engen Kanal zwischen zwei Gletschern bis hinunter in den Bowdoin Fjord. Erst am Abend erreichen wir schliesslich die alte Jagdhütte von Kangerdluarssuk.

Unser nächstes Ziel: Wir fahren tief hinein in den grössten Fjord des Thule Distriktes, die «Inglefield Bredning», vorbei an Koinissut, dem alten Walfangplatz der Inuit, der schon vor Jahrhunderten bewohnt wurde. Aus dem Schnee ragen die Ruinen alter Torfhäuser. Wir gelangen schliesslich in eine traumhafte Kristallwelt aus Eis und Schnee, sind am Abend umgeben von fünf Gletschern, die vom Inlandeis ins Meer

fliessen. Hier entstehen im Sommer die Eisberge, manche so gross, so dass man sie für Inseln halten könnte. Am Rande eines Gletschers werden wir unser Zeltlager auf-schlagen, beobachten, wie sich die Berge bis Mitternacht in den verschiedensten Pastellfarben verfärben. An dieser Stelle sollten wir unbedingt einen Tag verweilen, sei es, dass wir eine Wanderung unternehmen oder die Gegend mit Skiern erkunden.

15. Tag: Tracy Gletscher und Heilprin Gletscher
In langsamer Fahrt werden wir heute den ganzen Tag lang die bizarre Eiswelt des Tracy Gletschers und des Heilprin Gletschers bestaunen, wir nähern uns langsam der Insel Keqertat mit der wohl noch ursprünglichsten Eskimo-siedlung Grönlands. Übernachtung in einer einfachen Hütte.

16. Tag: Keqertat
Ihr Expeditionsleiter ist in Keqertat sozusagen zuhause, denn er hat in dieser Siedlung längere Zeit gewohnt. Mit seinen Bewohnern bestens befreundet wollen wir hier persönliche Kontakte mit den Bewohnern knüpfen und einmal selbst den Eskimoalltag erleben. Übernachtung in einer einfachen Hütte.

17. Tag: Qaanaaq
Unsere Schlittenführer bringen uns zurück nach Qaanaaq, vorbei an der «Festung» von Thule, bizarren Türmen und hoch aufragenden Felswänden. In Qaanaaq übernachten wir wieder im Gästehaus und werden vor allem die Dusche geniessen.

18. Tag: Qaanaaq - Ummanaq - Ilulissat
Am Nachmittag Transfer zum Flughafen, Flug nach Ummanaq, dann weiter nach Ilulissat, Übernachtung im Hotel und Gelegenheit zu letzten Souvenireinkäufen. Am Abend geniessen wir das Abschiedsessen mit einem üppigen Grönlandsbuffet.

19. Tag: Ilulissat - Kangerlussuaq - Kopenhagen
Rückflug nach Kopenhagen via Kangerlussuaq, Übernachtung mit Frühstück im Hotel.

20. Tag: Kopenhagen - Zürich
Rückflug zu Ihrem Ausgangsflughafen.


Zu Besuch bei freundlichen Menschen - komm doch einfach mit.

Ich möchte mehr über diese aussergewöhnliche Reise erfahren, hier...

Wichtige Hinweise
Die Durchschnittstemperaturen liegen im April/Mai zwischen 0 bis -25 Grad. Wir haben in dieser Jahreszeit bereits 24 Stunden Tageslicht, können also selbst in der «Nacht» unterwegs sein. Die Reise führt in eine Region ohne touristische Infrastruktur. In Thule herrschen expeditionsähnliche Bedingungen. Das heisst: wenn wir im Zelt nächtigen, müssen Sie mit sehr niedrigem (Eskimo-)Komfort zurechtkommen können (z.B. kein Wasser zum Waschen während der gesamten Schlittentour). Das Trinkwasser muss geschmolzen werden. Sie liegen auf einer hochisolierenden Matte, die keine Kälte durchlässt.

Wichtig ist, dass es Sie auch nicht belastet, wenn das Programm gemäss den jeweiligen Umweltbedingungen stattfindet und keinem starren Reiseablauf folgt. Sie sind bereit, sich entsprechend anzupassen und sich mit ihren Mitreisenden aktiv um das Gelingen der Reise zu bemühen.

Anforderungen
Die Schlittenfahrten dauern zwischen drei und acht Stunden. Eine besondere Kondition ist hierfür nicht erforderlich. Wenn Sie Langlaufskier mitbringen, sollten Sie natürlich über das für diesen Sport nötige Können und auch über die erforderliche Kondition verfügen. Ruhe und Gelassenheit sind in der Arktis wichtige Eigenschaften, beides sollten Sie für diese Art Abenteuerreisen reichlich mitbringen.

Der Tourenverlauf ist sehr abhängig von den Wetter-, Schnee- und Eisverhältnissen und kann vor Ort kurzfristig geändert werden.


ACHTUNG!
Infolge des Klimawandels verdünnt sich das Meereis auch in Nordgrönland sehr deutlich. In wenigen Jahren wird diese Expedition nicht mehr möglich sein.
Zögern Sie nicht, wenn Sie dieses grossartige Abenteuer noch erleben wollen!


Preise für PolarNEWS - Leserexpedition

Alle Preise in EURO pro Person EURO
Reisepreis ab/bis Kopenhagen 9'495
   




Im Preis inbegriffen:

- Komplette Organisation der Reise und Leitung durch polarerfahrenen Experten
- 10-tägige Schlittenreise
- pro Person ein Hundeschlitten mit Führer
- Stellung von Spezial-Isomatte
- Mannschaftszelt, Küchenausrüstung
- expeditionsgerechte Vollverpflegung ab und bis Qaanaaq
- Funkgeräte, MayDay-Gerät, GPS
- Notfallapotheke
- 2 Übernachtungen in Kopenhagen (Hotel DZ/F)
- 3 Übernachtungen in Ilulissat (Hotel DZ/F))
- Übernachtungen in Qaanaaq (Gästehaus, DZ)
- Übernachtungen in Hütten und Jagd-Biwaks
- Zeltübernachtungen
- Transfers

Kälteschutzanzüge, Stiefel bzw. Eskimo-Fellkleidung können gemietet werden.
Für die Reise ist ein gültiger Reisepass ist erforderlich.

Nicht enthalten:
- Anreise nach Kopenhagen und zurück
- Mittag- und Abendessen in Kopenhagen, Ilulissat und Qaanaaq
- Kosten für persönliches Übergepäck
- Aufschläge für Einzelzimmerbelegung
- Kosten bei Flugverspätungen, sofern Sie nicht von der Airline getragen werden
- Museumseintritt, Reiserücktrittsversicherung

Teilnehmerzahl:

Minimum, max. 5 Personen



Dr. Christian Adler (Expeditionsleiter)

Als Bergsteiger kenne ich so manchen Fünf- oder Sechstausender in den Anden oder in Afrika. Als Verhaltensforscher habe ich Naturvölker in den entlegensten Weltecken besucht, bei ihnen gelebt und über sie gearbeitet.
Ich reise bereits seit 1972 in die Arktis, habe Anfang der Siebziger Jahre drei Jahre unter den Polareskimo im Thuledistrikt verbracht und mit einer Arbeit über ihre Verhaltensweisen promoviert.
Ich habe damals gelebt wie ein Eskimo unter Eskimos und führte meinen eigenen Jägerhaushalt. So war ich täglich unterwegs auf Robbenjagd, mit dem Kajak auf Waljagd und begleitete meine Siedlungsgenossen zur Walross- oder Bärenjagd. 1973 fuhren wir mit dem Hundeschlitten von Grönland nach Kanada. Für den «Weissen» war dies damals die erste Wiederholung einer grossen Pionierexpedition.
In der Folge hat mich die Arktis nicht mehr losgelassen. 1985 begann ich im Auftrag eines Veranstalters mit dem Expeditionstourismus in Spitzbergen. Sechs Jahre lang führte ich jedes Jahr mehrere Gruppen. Danach bereiste ich mit meinen Teilnehmern Ostgrönland und zwischen 1995 - 2001 fuhr ich wieder nach Thule (Nordgrönland). Jedes Jahr, und die Eskimos freuten sich! Zwischendurch unternahm ich Touren mit Reisegruppen in den Tropen, in der Sulu-See z.B., weil ich mir dort 1984 ein Segelschiff bauen liess. Später im Calamianes-Archipel, einer nicht minder ausgefallenen Weltgegend in der südlichen China-See. Und seit 2002 fahre ich wieder alljährlich nach Ostgrönland. Patagonien und Kamtschatka kamen hinzu, weil meine Teilnehmer zu Freunden wurden und immer wieder mit mir fahren wollen, manche fahren schon seit den Achtzigern mit. Weil sie mich aufforderten doch neue Reisen auszuarbeiten und zu organisieren. Patagonien war bereits beim ersten Mal ein Hit, einige fuhren sogar zweimal mit. Ich verbürge mich für eine sorgfältige Planung und Durchführung der Reise.


Ich möchte mehr über diese aussergewöhnliche Reise erfahren, hier...

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