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Polarreisen - Lastminute-Liste

Tourcode 067729-01

Datum: 10. Januar - 17. Februar 2020

Reiseleitung: Andrea Kneip

Wie viele ungewöhnliche Reisen bietet uns die Erde? Sicherlich einige und jede für sich einzigartig. Aber die Halbumrundung eines Kontinents, und dann auch den der Antarktis, lässt sich schwer überbieten. Diese Reise führt in Regionen, in der vor gut einhundert Jahren noch niemals ein Mensch seinen Fuss gesetzt hat – der Atem der ersten und berühmten Entdecker ist allgegenwärtig. Hinzu kommt eine atemberaubende Natur – riesige Tafeleisberge kreuzen unseren Weg und schroffe Bergketten bilden die Kulisse einer komplett von Menschen unberührten Küste. Hier ist die Heimat vieler Pinguinarten, darunter auch die des Kaiserpinguins. Aber auch Wale, Robben und seltene Seevögel sind zu beobachten, während sich unser Schiff seinen Weg durch manchmal undurchdringbar scheinendes Packeis bahnt. Die Route entlang der Phantomküste wird selten gefahren, nur auf der kleinen Insel Peter I., so die Historiker, haben eine überschaubare Anzahl von Menschen ihren Fuss auf das Land gesetzt. Auch Spuren der berühmten Forscher und Entdecker finden wir, wenn der Kontinent fast halbumrundet ist. Das Rossmeer war Ausgangspunkt vieler erfolgreicher und berühmter Expeditionen, auch von Shackleton, Amundsen und Scott. Hier wurde Geschichte geschrieben und die Hütten von Scott und Shackleton zeugen noch heute davon. Der gegenwärtigen Forschung wird in der US-Forschungsstation am McMurdo Sound Zeit gewidmet. Nehmen wir die seltene Gelegenheit wahr, an einer der unglaublichsten Reisen in eine faszinierende Welt aus Eis einzutauchen.

Film: Antarktis-Halbumrundung

1. Tag: Zürich - Frankfurt - Buenos Aires
Flug von von Zürich über Frankfurt nach Buenos Aires.

2. Tag: Buenos Aires
Ankunft in Buenos Aires frühmorgens. Transfer zum Hotel, der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.

3. Tag: Buenos Aires - Ushuaia
Flug von Buenos Aires nach Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt. Ankunft und Transfer zum Hotel. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.

4. Tag: Ushuaia - Einschiffung
In der südlichsten Stadt der Welt haben Sie nochmals die Möglichkeit einzukaufen, oder ganz einfach einen Stadtbummel zu machen. Die Einschiffen auf die «MV Ortelius» erfolgt am Nachmittag. Durch den wunderschönen Beagle Kanal geht die Fahrt hinaus auf die Drake Passage.

5. - 6. Tag: Auf See
Fahrt in Richtung Süden durch die Drake Passage in Richtung Antarktische Halbinsel. Die Wasserstrasse ist 700 Seemeilen breit und frei von Inseln, was dem Antarktischen Zirkumpolarstrom die Möglichkeit gibt, als einzige Meeresströmung den gesamten Globus zu umfliessen.

7. Tag: Antarktische Halbinsel
Willkommen in der Antarktis! Ab hier bestimmt die Natur die Route. Als Beispiel: Wir kreuzen durch den traumhaften Lemaire-Kanal und planen eine erste Anlandung auf Plénau Island, wo See-Elefanten am Strand dösen. Aber auch Eselspinguine, Südliche Skuas und Möwen brüten hier.

Anschliessend besuchen wir Petermann Island mit grossen Kolonien von Adéliepinguinen, Eselspinguinen und Blauaugenkormoranen. Die Insel ist benannt nach dem deutschen Geografen August Petermann, der Mitglied der Deutschen Antarktisexpedition von 1873-1874 war.


8. / 9. Tag: Bellinghausen Sea
Dieses Gewässer wurde nach dem russischen Entdecker Fabian Gottlieb von Bellingshausen genannt. Als Leiter der ersten russischen Südpolarexpedition, überquerte Bellingshausen im Jahr 1820 als Erster den 70. südlichen Breitengrad und gilt somit als Entdecker des antarktischen Festlandes.

10. Tag: Peter I Island
Peter I Island oder im norwegischen Peter I Oy ist eine unbewohnte 19 Kilometer lange, fast völlig von Eis bedeckten Vulkaninsel in der Bellingshausen Sea. Sie wurde vom russischen Seefahrer Fabian von Bellinghausen im Jahre 1821 entdeckt und wird sehr selten besucht. Eine der schwierigsten und spannendsten Anlandeversuchen.

11. - 17. Tag: Amundsen See
Endlich kommen wir in Regionen, wo wir das erste Packeis erreichen sollten. Tage voller Expeditionsgeist liegen vor uns. Die «MV Ortelius» kreuzt in den nächsten Tagen durch das Pack- und Treibeis der Amundsen Sea. Wir werden begleitet von vielen Bewohnern der antarktischen Regionen: Orkas, Minkwale, Eissturmvögel und Riesensturmvögel.

Aber auch hoffentlich Kaiserpinguine werden wir entdecken, wenn wir nah an der Küste des Antarktischen Festlandes kreuzen. Sollten die Eisbedingungen günstig sein, planen wir eine Anlandung auf Shephard Island im Marie Byrd Land, wo eine Kolonie Zügelpinguine brütet.



18. - 20. Tag: Ross Ice Shelf
Wir erreichen die Ross Ice Shelf-Kante. Bis zu 40 Meter hoch ragt das Eis aus dem Wasser. In der Bay of Whales startete Roald Amundsen seine Expedition zum Südpol, den er am 14. Dezember 1911 als erster Mensch erreichte. Auch andere Polarforscher starteten von hier. Wir überqueren die Datumsgrenze.

21.-23. Tag: Rossmeer
Die hiesigen Gewässer sind bekannt dafür, die Heimat der grössten Pinguinart, der Kaiserpinguine, zu sein. Riesige Tafeleisberge kreuzen unseren Weg und wir befinden uns in einem Gebiet, wo das Schelfeis in etwa die Grösse von Frankreich besitzt. Die British National Antarctic Expedition von 1901 bis 1904, besser bekannt als Discovery-

Expedition, sollte wissenschaftliche Untersuchungen und geografische Erforschung in einem damals fast völlig unberührten Kontinent durchführen. Mit dieser Expedition begannen die Karrieren vieler Männer, die später zu Hauptfiguren im «Heldenzeitalter» der Antarktisforschung werden sollten, darunter Robert Falcon Scott, der die Expedition leitete, Ernest Shackleton,

u.v.a. Als Wegbereiter für spätere Unternehmungen ist die Discovery-Expedition als wichtiger Meilenstein in die Geschichte der Antarktisforschung eingegangen. Mögliche Landgänge bestehen bei Cape Royds und zur Expeditionshütte von Shackleton und hoffentlich Cape Evans mit der Hütte von Scott.

Ausserdem sind mögliche Besuchsorte die US-Station McMurdo und die neuseeländische Scott-Base. Vom Castle Rock haben wir einen grossartigen Blick über das Ross Eisschelf in Richtung Südpol und das Taylor-Valley ist als eines der «trockenen» Täler der Antarktis mit der Oberfläche des Mars vergleichbar. Hier endet das Eis abrupt und legt eine ausgetrocknete Landschaft frei, die ausser

Flechten, die sich an den Felsen klammern, nichts wachsen lässt. Es ist ein unwirkliches Erlebnis, einen Fuss in diese Täler zu setzen und die von Wind geprägten Felsformationen zu sehen. Das Ross Eisschelf gehört zu den beeindruckendsten Naturwundern der Erde und es wird unvergesslich bleiben. 

24. - 25. Tag: Westküste Ross Sea
Wir fahren nach Norden entlang der Westküste der Ross Sea und passieren die Drygalski Ice Tongue und die italienische Station in Terra Nova Bay. Das küstennahe Gebirge erhebt sich in Victoria Land mit dem Mount Minto bis auf 4.163 Meter über Meer.

26. Tag: Cape Adare
Hier betrat der Norweger Carsten Borchgrevink im Jahr 1895 als erster Mensch den antarktischen Kontinent und überwinterte dort im Jahre 1899. Die Hütte steht noch heute und kann besichtigt werden. Cape Adare beheimatet die grösste Kolonie von Adelie-Pinguinen der Welt.


27. Tag: Auf See
Ein Seetag liegt vor uns, an dem wir dem interessanten Bord- und Lektorenprogramm folgen können.

28. Tag: Balleny Islands
Wir kreuzen entlang der Balleny Islands. Die zu 95 % vergletscherten Inseln weisen eine Gesamtfläche von angenähert 800 km2 auf und sind vulkanischen Ursprungs.

29. - 31. Tag: Auf See
Wieder drei Tage auf See, wir fahren mit Kurs nach Norden, in Richtung subantarktische Inseln, die mit ihrer eigenen Vogelwelt bezaubern. Lektoren verkürzen uns mit spannenden Vorträgen die Zeit.


32. Tag: Macquarie Island
Ein weiterer Höhepunkt unserer Expeditions-Kreuzfahrt: Die subantarktische Insel gehört seit 1997 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Die Vulkaninsel liegt etwa 700 Kilometer südlich des neuseeländischen Festlandes und wartet mit eigentümlicher Fauna auf. Königs-, Esel-, und südliche Felsenpnguine und vor allem die endemischen

Haubenpinguine, die mit fast 2 Millionen Tiere hier leben, sind Highlights. Auch verschiedene Robbenarten liegen an den Stränden und im Tussock-Gras und geniessen die Abgeschiedenheit der Insel und die fischreichen Gewässer davor.

33. - 34. Tag: Campbell Island
Nach einem Seetag wartet ein weiterer Höhepunkt unserer Expeditions-Kreuzfahrt: Campbell Island. Auch diese subantarktische Insel gehört seit 1998 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Die Vulkaninsel liegt etwa 700 Kilometer südlich des neuseeländischen Festlandes und wartet mit eigentümlicher Fauna auf und einige der hier vorkommenden Tierarten sind sehr selten und teilweise endemisch,

wie die wieder entdeckte Campbell-Ente. Königsalbatrosse brüten im Tussockgras, gemeinsam mit Felsenpinguinen und Eselspinguinen. Nachdem im 18. Jahrhundert See-Elefanten fast bis zu ihrer Ausrottung hier gejagt wurden, haben sich viele dieser grössten Robbenart aber heute hier wieder angesiedelt. Mit etwas Glück sehen wir den vom aussterben bedrohten Gelbaugenpinguin.

35. Tag: Auf See
Der letzte Seetag auf dieser fantastischen Expeditions-Kreuzfahrt. Nochmals können wir das Erlebte Revue passieren lassen. Nur wenige Menschen vor uns hatten das Glück, den Antarktischen Kontinent halb umrundet zu haben und wir können uns glücklich schätzen, zu diesem kleinen Kreis zu gehören.

36. Tag: Bluff - Ausschiffung
Der Südzipfel der neuseeländischen Südinsel ist erreicht und wir schiffen in Bluff aus. Ein Gruppentransfer bringt uns nach Invercargill. Weiterflug nach Christchurch und Übernachtung.

37. Tag: Rückflug
Von Christchurch aus via Sydney geht die Reise zurück nach Europa.


38. Tag: Ankunft
Ankunft in Zürich.


Alle hier dargestellten Reiseverläufe dienen der groben Orientierung. Das Programm kann sich durch lokal vorherrschende Eis- und Wetterbedingungen, Verfügbarkeit von Anlandungsorten, sowie Tierbeobachtungsmöglichkeiten vor Ort laufend ändern. Der endgültige Reiseverlauf wird vom Expeditionsleiter an Bord bestimmt. Flexibilität ist Grundvoraussetzung bei Expeditionsreisen.


Angaben und Deckplan zur «M/V Ortelius» hier...

Nützliche Tipps für Ihre Reise finden Sie hier...

Mit an Bord der M/v Ortelius sind drei Hubschrauber der chilenischen Firma DAP



Verlangen Sie die detaillierte Dokumentation zu dieser Expedition hier...



Diese PolarNEWS - Leserreise wird mit unserem Partner Ikarus Tours durchgeführt. 

PREISE FÜR POLARNEWS - EXPEDITION

Alle Preise in CHF pro Person CHF
A - 4-Bett-Kabine mit Bullauge 33'880
B - 3-Bett-Kabine mit Bullauge 36'390
C - 2-Bett-Kabine mit Bullauge 41'190
D - 2-Bett-Kabine mit Fenster 42'550
E - 2-Bett-Kabine Deluxe 44'120
F - Superior-Doppelbett-Kabine 45'970
   
C - Einzelkabinen Zuschlag (Kabine mit Bullauge) 33'900
D- Einzelkabinen Zuschlag (Kabine mit Fenster) 35'100
   
Einzelzimmer Zuschlag Landprogramm 400
   
Frühbucherrabatt, bis 31.03.2019 500



Inbegriffene Leistungen:
● deutschsprachige Reiseleitung (ab 8 Personen)
● Flug in Economyklasse ab Zürich nach Buenos Aires
● Flug in Economyklasse ab/bis Buenos Aires nach Ushuaia mit Aerolineas Argentinas
● Flüge in Economyklasse Invercargill - Christchurch bis Enddestination Zürich
● 1 Übernachtung in Buenos Aires inkl. Frühstück
● 1 Übernachtung in Christchurch inkl. Frühstück
● Transfer in Buenos Aires
● Transfer in Ushuaia, Invercargill, Christchurch
● Schiffsreise in der gebuchten Kategorie
● alle Mahlzeiten an Bord
● Kaffee, Tee und Wasser an Bord
● alle Ausflüge und Landgänge laut Programm
● wissenschaftliche Vorträge an Bord
● Flughafen- und Abflugtaxen
● Hafengebühren
● ausführliche Reisedokumentationen
● Taschenbuch «Reisebegleiter Antarctica»

Nicht inbegriffenen Leistungen:
● nicht aufgeführte Malzeiten
● Trinkgelder
● alkoholische Getränke + Softdrinks an Bord
● Versicherungen
● evtl. Treibstoffzuschläge

Zahlungsbedingungen
Anzahlung bei Buchung 10% des Reisepreises
Restzahlung 30 Tage vor Abreise

Stornobedingungen
Bis 90 Tage vor Reisebeginn 20% des Reisepreises
89 - 60 Tage vor Reisebeginn 50% des Reisepreises
59 - 0 Tage vor Reisebeginn 100% des Reisepreises

Andrea Kneip, Geowissenschaftlerin

In Trier geboren und im dortigen Dreiländereck Luxembourg, Frankreich, Deutschland aufgewachsen entwickelte Andrea Kneip ein ausgewogenes Interesse für die vielgestaltigen Naturräume des Umlandes wie auch für die Kulturstätten ihrer antiken Heimatstadt.

In der Folge studierte sie Geowissenschaften und Kunstgeschichte und schloss mit dem Magisterexamen ab. Zahlreiche Exkursionen und eine mehrmonatige Expedition in den Ostafrikanischen Graben mit Feldstudien, die im Anschluss wissenschaftlich ausgewertet wurden, gehörten zum Studium.

Zwei Forschungsstipendien in Norwegen zur Datenerhebung von Meeressäugern mittels Fotoidentifikation sowie ein Volontariat bei einer Naturschutzorganisation im Bereich Tiermonitoring entfachten endgültig ihre Leidenschaft für Flora und Fauna in ursprünglichen Lebensräumen. Dies legte den Grundstein für Reisen mit wissenschaftlichem Hintergrund und motivierte sie eigene Projekte ins Leben zu rufen, die sich um «Mensch und Umwelt» und um sensible Ökosysteme drehen.
2003 bereiste Andrea zum ersten Mal als Mitglied eines Expeditionsteams und als Lektorin die Antarktis und die Arktis. Den polaren Regionen mit ihrer hörbaren Stille und der unendlichen Zahl an Blautönen restlos verfallen, teilt sie seither nicht nur diese Faszination, sondern auch ihr breitgefächertes Wissen sehr gerne mit den ihr anvertrauten Gästen.


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