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Grösse: ca. 90- 96 cm
Gewicht: 12 - 18 Kg
Lebenserwartung: ca. 10 Jahre
Sprache der Königspinguine:
Königspinguine [4'162 KB]
Bericht aus PolarNEWS 5:
König der Taucher [342 KB]


Lebensraum
Der Königspinguin ist im subantarktischen Ozean weit verbreitet. Grosse Brutkolonien gibt es im eher flachen, küstennahen Gelände einiger subantarktischer Insel, auf South Georgia, den Falklandinseln, Marion, Crozet, Kerguelen und Macquerie. Auf Macquerie beispielsweise brüten eine Million Tiere.


Brutverhalten
Die Königspinguine brüten oft in Kolonien die mehr als 100'000 Paare zählen und bauen keine Nester. Sie bebrüten, wie der Kaiserpinguin, jeweils ein Ei in ihrer Bauchfalte. Der Königspinguin brütet erstmals im Alter von 6 Jahren. Sie machen alle 3 Jahre 2 Brutzyklen durch und benötigen für die Aufzucht 12-13 Monate. Die Frühbrüter legen ihr Ei im November, die Spätbrüter im Februar. Das Weibchen legt jeweils ein grünlich-weisses Ei. Das Brüten ist übrigens nicht nur Sache des Weibchens. Bei der Ablösung treten die Eltern ganz nah (Bauch an Bauch) aneinander, dann kann der ablösende Vogel das Ei auf seinen Füssen herüberrollen und gleich wieder wärmend mit der Bauchfalte zudecken. Im Gegensatz zu den Kaiserpinguinen stehen sie nicht dicht beieinander, sondern wehren ihnen zu nahe kommende Artgenossen durch Flügelschläge und Schnabelhiebe ab. Das Ei wird 53 bis 55 Tage bebrütet, bis das Junge schlüpft. Während dieser Zeit lösen sich die Eltern etwa alle 10 bis 14 Tage ab. Der Schlüpfling wird, wie zuvor das Ei, in der elterlichen Bauchfalte geschützt und gewärmt, bis er genügend gross und stark ist.


Zur Futtersuche im Meer legen die Elterntiere zum Teil riesige Distanzen zurück. Auch jetzt wechseln die Eltern einander ab, der jeweils vom Meer zurückkehrende Vogel füttert das Junge mit ausgewürgter Nahrung. Vor allem in den Wintermonaten in denen es in der Nähe der Brutplätze zu wenig Futter gibt sind Distanzen von über tausend Kilometer, zur Futtersuche, keine Seltenheit. Der äusserst geschickte und ausdauernde Taucher geht in Tiefen von 100 bis 300 Meter auf die Jagd, vor allem auf Fisch und Kalmare.


Der Jungvogel bleibt 10 bis 13 Monate mit seinen Eltern zusammen und wächst so bis zur vollen Grösse heran. Damit dauern Brut und Aufzucht zusammen etwa 14 Monate, das heisst deutlich mehr als ein Jahr. Durch ihr braunes, flauschiges Dunenkleid scheinen die halbwüchsigen Jungvögel optisch grösser als ihre Eltern. Mit ihrem Jugendkleid können die Pinguine noch nicht ins Wasser, da es nicht wasserdicht ist und sie ertrinken würden.


Die Königspinguine haben nur zwei Brutphasen in drei Jahren. Der nächste Verwandte, der Kaiserpinguin brütet jedes Jahr.


Natürliche Feinde
Die Königspinguine kennen nur wenige Feinde. An Land sind es Skuas (Raubmöven), die es auf die Eier sowie auf kleine und schwache Jungtiere abgesehen haben. Das Erbeuten eines Eis erfolgt im Team. Eine Raubmöve lenkt den Pinguin ab, während eine andere das Ei stiehlt. Im Wasser sind es Seeleoparden (Robben) sowie Orcas (Schwertwale). Um besser gegen diese geschützt zu sein gehen die Königspinguine in grossen Gruppen auf Beutefang.

Bericht aus PolarNEWS 7 - Meister im Umkleiden [204 KB]