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Grösse: ca. 75 cm
Gewicht: 5 - 7 kg
Lebenserwartung: ca. 10 Jahre
Sprache der Eselpinguine:
Eselpinguine [3'397 KB]


Lebensraum
Die Eselpinguine brüten auf zahlreichen subantarktischen Inseln wie Macquarie, South Georgia, den Falklandinseln, den Kerguelen, auf den McDonald-Inseln oder auf Heard. Ihre Kolonien liegen meist in eher flachem Gelände. Der im Vergleich zu einigen anderen Pinguinarten weniger gesellige Eselpinguin bildet kleine Brutkolonien in einiger Entfernung zum Meer. Auch auf der antarktischen Halbinsel kommen Eselpinguine vor, diese sind etwas kleiner als ihre nördlichen Artgenossen.


Brutverhalten
Im Alter von 3-4 Jahren pflanzen sich Eselpinguine erstmals fort. Das Männchen paart sich normalerweise mit dem gleichen Weibchen des Vorjahres. Wie bei den andern Pinguinen der Gattung Pygoscelis, bauen auch die Eselpinguine Nester aus Steinchen, die sie aus der Umgebung einsammeln. So können die Eier auch bei feuchtem Untergrund trocken und warm gehalten werden. Sie klauen sich gegenseitig immer wieder Steinchen aus den Nestern. Die Brutzeit beginnt im September. Das Weibchen legt im Normalfall zwei zirka 130 Gramm schwere, weisse Eier, die abwechselnd von beiden Vögeln bebrütet werden.


Nach etwa 36 Tagen schlüpfen die Küken aus und verbringen ihre ersten Tage geschützt unter dem Körper der Eltern. Auch die Fütterung der Jungen und Abwehr von Nestfeinden übernehmen beide Elternteile abwechselnd.


Bei ausreichendem Nahrungsangebot werden beide Jungen aufgezogen. Nach drei bis vier Wochen verlassen die Jungen das Nest und schliessen sich in so genannten Kindergärten zusammen. Die Küken haben schon beim schlüpfen die Farbe ihrer Eltern.


Lebensweise
Der Eselpinguin ist ein guter Schwimmer, Schwanz und Füsse benutzt er zum Steuern. Wenn er mit hoher Geschwindigkeit durchs Wasser schiesst, taucht er ähnlich wie die Delphine, immer wieder kurz auf. Er kann einige Minuten unter Wasser bleiben und taucht in Tiefen von 20-70 Meter. Drei bis fünf Monate verbringt der Eselpinguin im Meer. In dieser Zeit frisst er sich ein dickes Fettpolster an. Die Nahrung der Eselpinguine besteht vorwiegend aus Krill und wird ergänzt durch kleine Fische.


Ihre natürlichen Feinde im Wasser sind Seelöwen, Seeleoparden und Orcas. An Land haben erwachsene Eselspinguine im Prinzip keine Feinde, aber es kommt vor, dass Raubmöwen Eier und Küken stehlen.

Bericht aus PolarNEWS 7 - Meister im Umkleiden [204 KB]